Mitteilungen 1/2026
Liebe Freundinnen, liebe Freunde in der Deutsch-Französischen Gesellschaft Mainz!
Vor rund einem Jahr haben Sie mich zu Ihrem Interimspräsidenten gewählt. Für diese Ehre und das in mich gesetzte Vertrauen möchte ich mich heute noch einmal herzlich bedanken.
Meine Wahl ist in eine Zeit erheblicher Schwierigkeiten bei der Besetzung des Vorstandes gefallen, und sie war von Anfang an als eine Ausweichlösung gedacht in der Hoffnung, dass in absehbarer Zeit eine geeignetere Person gefunden wird, die mit neuem Schwung unsere so wichtige Gesellschaft voranbringen kann. Dass mit Marianne Grosse nun diese Person zur Verfügung steht, ist überaus erfreulich, und ich bitte Sie alle herzlich, dieser Kandidatin in der kommenden Mitgliederversammlung Ihr Vertrauen zu schenken!
Dankbar blicke ich auf ein Jahr, wie ich meine, vertrauensvoller und erfolgreicher Arbeit im Vorstand zurück, die ich meinen Kollegen, Vizepräsident Grabis, Vizepräsident Dr. Gemählich, unserem Schatzmeister, Herrn Dr. Isenbruck, und unserer „Leiterin der Geschäftsstelle“, Sabrina Odelga, verdanke. Wir haben kollegial das Vortragsprogramm unserer Gesellschaft gestalten können, wir haben das Dîner amical sowie den traditionellen Neujahrsempfang ausgerichtet und erst kürzlich wieder den begehrten Exzellenzpreis an Schülerinnen und Schüler vergeben. Darüber hinaus ist einiges unternommen worden, um neue Mitglieder zu werben: Ein eigens gestalteter Flyer hilft uns dabei ebenso wie eine Gruppe junger Neumitglieder, die bereits einen Instagram-Account erstellt haben und kursorisch dort über das Leben in unserer Gesellschaft berichten. Schauen Sie immer mal wieder dort rein und werden Sie „Follower“ – Sie finden den Account unter: dfg_mainz. Wir wollen auch in Zukunft nicht nachlassen, neue Mitglieder zu werben, denn schließlich stellen Sie die Zukunft unserer Vereinigung dar. Zu Beginn des Sommersemesters werde ich mit den Studierenden eine „Werbetour“ durch einschlägige Veranstaltungen an der Johannes Gutenberg-Universität unternehmen und dabei hoffentlich viele neue, begeisterte Mitglieder gewinnen können. Insbesondere auch die französischen Austauschstudierenden wollen wir für unsere Veranstaltungen interessieren und ihnen in unserer Gesellschaft einen Anlaufpunkt, ja auch so etwas wie eine Heimat geben.
Das ist alles kein Selbstzweck! Wir tun das, weil wir davon überzeugt sind, dass die deutsch-französische Freundschaft der Pflege bedarf, dass Menschen von beiden Seiten des Rheins zusammenkommen müssen, um ihre Interessen in einer immer unübersichtlicheren politischen Welt als Europäer gemeinsam zu wahren. Das geht nur durch Wissen vom anderen und in freundschaftlicher Kooperation, die beständig aufzubauendes Vertrauen braucht.
Dafür werde ich mich auch zukünftig einsetzen, auch wenn ich dem Vorstand der Deutsch-Französischen Gesellschaft nach unserer Mitgliederversammlung am 29. April, zu der ich Sie alle schon jetzt herzlich einladen möchte, nicht mehr angehören werde. Ich bleibe der Gesellschaft verbunden und bin gerne bereit, sie auch als Präsident der Deutsch-Französischen Kulturstiftung nach Kräften zu unterstützen.
Ich danke für Ihr Wohlwollen und verbleibe mit den besten Grüßen,
Prof. Dr. Michael Kißener